Leitbild

Unter die­sem Leit­bild ver­ste­hen wir die schrift­lich fixier­ten Wer­te, wie wir uns inner­halb unse­res Arbeits­kon­tex­tes begeg­nen wol­len. Es beschreibt ein Selbst­ver­ständ­nis, nach dem wir han­deln und rich­tet sich sowohl nach aus­sen an unse­re Klient*innen sowie nach innen an uns selbst.

Unsere Werte

  • Gleichberechtigung

    Wir ste­hen dafür ein, dass alle Men­schen unab­hän­gig von Geschlecht, Her­kunft, Haut­far­be, sexu­el­ler Iden­ti­tät, Reli­gi­on, sozia­ler Lage, kör­per­li­chen und psy­chi­schen Beein­träch­ti­gun­gen etc. über glei­che Rech­te ver­fü­gen und die­se wahr­neh­men können.Wir ach­ten und schüt­zen ins­be­son­de­re die Rech­te von Kin­dern und Jugendlichen.

  • Chancengleichheit

    Vie­le Men­schen in unse­rer Gesell­schaft ver­fü­gen über unter­schied­li­che Pri­vi­le­gi­en und erfah­ren Dis­kri­mi­nie­rung auf ver­schie­de­nen Ebe­nen. Um dem etwas ent­ge­gen­zu­set­zen, enga­gie­ren wir uns dafür, dass alle Men­schen glei­che Chan­cen im Bereich Bil­dung, sozia­le Teil­ha­be oder Arbeits­markt wahr­neh­men kön­nen. Wir for­dern glei­che Chan­cen für alle Men­schen und enga­gie­ren uns dafür vor allem in den Berei­chen Bil­dung, sozia­le Teil­ha­be und Arbeitsmarkt.

  • Gewaltfreiheit

    Es ist uns wich­tig, dass Men­schen ohne Gewalt — phy­sisch, psy­chisch, sozi­al, öko­no­misch, sexua­li­siert — leben kön­nen. Wir unter­stüt­zen unse­re Klient:innen auf dem Weg in ein gewalt­frei­es Leben und bei der Ent­wick­lung gewalt­lo­ser Erzie­hungs­me­tho­den, Sprach­for­men sowie ande­rer, kon­struk­ti­ver Ver­hal­tens­wei­sen. Tole­ranz, Viel­falt Wir erken­nen Men­schen in ihrer Indi­vi­dua­li­tät an und tre­ten für ein Leben in Viel­falt ein. In unse­rer Grund­hal­tung posi­tio­nie­ren wir uns gegen Ras­sis­mus, Sexis­mus, grup­pen­be­zo­ge­ne Men­schen­feind­lich­keit und ande­re aus­gren­zen­de Ten­den­zen. Wir möch­ten, dass sich alle ange­spro­chen füh­len und die Wür­de jedes Men­schen gewahrt wird. Unab­hän­gig­keit Wir ori­en­tie­ren uns an den Wer­ten des Grund­ge­set­zes und arbei­ten unab­hän­gig von Par­tei­en, Reli­gio­nen oder ideo­lo­gisch gepräg­ten Gemeinschaften

So arbeiten wir

  • systemisch

    Wir arbei­ten auf der Grund­la­ge des sys­te­mi­schen Ansat­zes. Die­ser “erklärt das Ver­hal­ten von Men­schen nicht iso­liert aus deren inne­ren Eigen­schaf­ten her­aus, son­dern aus ihren Bezie­hun­gen und Inter­ak­tio­nen unter­ein­an­der und zu ihrer Sys­temum­welt.” (www.dgsf.org)

    Sys­te­mi­scher Blick: Der Mensch steht als sozia­les Wesen in Bezug zu sei­nem Umfeld.  Des­halb bezie­hen wir das Fami­li­en- und Unter­stüt­zungs­sys­tem unse­rer Klient*innen in unse­re Arbeit direkt und indi­rekt mit ein.

    Res­sour­cen: Wir rich­ten unse­ren Blick auf die Stär­ken unse­rer Klient*innen. Es ist uns wich­tig, dass die­se ihre eige­nen Fähig­kei­ten zur Gestal­tung ihres Lebens (er-)kennen und för­dern dies in unse­rer gemein­sa­men Arbeit.

    Selbst­be­stim­mung: Wir sehen unse­re Klient*innen als Expert*innen für ihr Leben an. Wir beglei­ten sie und unter­stüt­zen sie in ihrem Ent­schei­dungs­fin­dungs­pro­zess. Die Ver­ant­wor­tung bleibt bei ihnen.

    Auf Augen­hö­he: Wir begeg­nen unse­ren Klient*innen respekt­voll und wert­schät­zend. Wich­tig sind uns dabei Zuge­wandt­heit, Auf­merk­sam­keit, Wohl­wol­len und Aner­ken­nung. Als Ver­ein ver­mit­teln wir eine nah­ba­re und offe­ne Hal­tung gegen­über unse­ren Klient*innen.

  • engagiert

    Unse­re Arbeit ist dar­auf gerich­tet, die Inter­es­sen unse­rer Klient*innen gegen­über Insti­tu­tio­nen, Behör­den und Ein­rich­tun­gen deut­lich zu ver­tre­ten. Dar­über hin­aus sehen wir unse­ren sozi­al­po­li­ti­schen Auf­trag dar­in, struk­tu­rel­le Miss­stän­de, mit denen  unse­re Klient:innen kon­fron­tiert sind, öffent­lich zu machen, zu the­ma­ti­sie­ren und abzubauen.

  • transparent

    Wir legen unse­re Hand­lungs- und Arbeits­wei­sen offen dar und bespre­chen die­se mit unse­ren Klient*innen.

Das macht uns aus

  • Wertschätzung der Mitarbeiter*innen

    Ein respekt­vol­ler und auf­ge­schlos­se­ner Umgang inner­halb der Teams und im Ver­ein ist für uns von gro­ßer Bedeu­tung.
    Es gibt Raum für Wür­di­gung und kon­struk­ti­ve Kri­tik, um dar­auf neue Ideen und Ver­än­de­run­gen auf­zu­bau­en. Mög­lich­kei­ten der Mit­ge­stal­tung und Teil­ha­be sind u.a. die Team­be­ratun­gen, Mitarbeiter*innengespräche und die Klau­sur­ta­gung.
    Wir haben den Anspruch, indi­vi­du­el­le und fle­xi­ble Lösun­gen für unse­re Mitarbeiter*innen zu fin­den, um die Ver­ein­bar­keit von Pri­vat­le­ben und Beruf zu för­dern. Dar­über hin­aus arbei­ten wir an der Ver­bes­se­rung der Arbeits­be­din­gun­gen und der Ent­loh­nung.
    Es ist uns wich­tig, gute Arbeit anzu­er­ken­nen und wir för­dern und unter­stüt­zen den Wunsch nach Weiterbildung.

  • Flache Hierarchien

    Die Ver­eins­struk­tur ist so auf­ge­baut, dass wich­ti­ge Ent­schei­dun­gen fle­xi­bel getrof­fen wer­den kön­nen, um Arbeits­be­din­gun­gen aktu­el­len Not­wen­dig­kei­ten anzupassen.

    Unse­re Fach­be­reichs­lei­tun­gen sind aktiv in ihrem jewei­li­gen Arbeits­feld tätig, wodurch Nähe zu den prak­ti­schen Anfor­de­run­gen und der unkom­pli­zier­te Aus­tausch mit den Mitarbeiter*innen gewähr­leis­tet ist.

  • Qualitätssicherung

    Unse­re Mitarbeiter*innen ver­fü­gen über ein aner­kann­tes Stu­di­um. Um die Pro­fes­sio­na­li­tät unse­rer Arbeit dar­über hin­aus zu sichern, neh­men unse­re Mitarbeiter*innen an Fort- und Wei­ter­bil­dun­gen sowie Super­vi­sio­nen teil. Zusätz­lich arbei­ten wir ste­tig an der Fort­schrei­bung eines Hand­bu­ches, das kon­ti­nu­ier­lich um qua­li­täts­si­chern­de Stan­dards erwei­tert wird.

  • Vernetzung

    Wir ver­fü­gen über ein gut aus­ge­bau­tes Netz­werk von Ansprechpartner*innen wie z.B. Schu­le, KiTas, Sozi­al­amt, Ärzt*innen und Trä­gern der frei­en Jugend­hil­fe sowie dem Jugend­amt, um über die ein­zel­nen Fach­be­rei­che des Ver­eins hin­aus in einen pro­fes­sio­nel­len Aus­tausch zu gehen, sozi­al­po­li­ti­sche Ver­än­de­run­gen vor­an­zu­trei­ben und fall­be­zo­gen zusam­men­zu­ar­bei­ten. Wir sind stets dar­an inter­es­siert unser Netz­werk aus­zu­bau­en und die unter­schied­li­chen Hil­fen bes­ser mit­ein­an­der zu ver­bin­den. Die Wah­rung der Schwei­ge­pflicht gegen­über unse­ren Klient*innen hat dabei obers­te Priorität.